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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) – Grundstudium der großen Fachausbildung

Erwerben Sie fundiertes Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin: Das zweijährige Grundstudium vermittelt praxisnah die fünf Säulen der TCM – Akupunktur, Arzneitherapie, Moxibustion, Tuina, Qigong/Taiji und Diätetik – sowie Diagnostik- und Behandlungskompetenz für eine ganzheitliche und spezialisierte Arbeitsweise. 

Anerkannte, praxisnahe Ausbildung mit Abschlussprüfung
Lernen Sie von erfahrenen TCM-Expertinnen und Experten
Eröffnen Sie neue Karrierechancen in der Naturheilkunde

360 Unterrichtsstunden 

⁨Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) – Grundstudium der großen Fachausbildung⁩ eignet sich als ⁨Fortbildung⁩ für folgende Berufsgruppen: 

  • Arzt 

  • Hebamme 

  • Heilpraktiker 

Präsenz und Online 

Ab ⁨5.600,00 €⁩ 

Top Service

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Unternehmer

Gesamtsieger

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Deutscher Bildung Award

Beste Fernschule

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Termine:

Augsburg
Dozent/in: Gabriele Joos

Ihre Vorteile des TCM-Grundstudiums auf einen Blick

Tauchen Sie ein in die fünf Säulen der chinesischen Therapie und profitieren Sie von einer umfassenden, modernen Ausbildung. Flexible Formate, aktuelles Wissen und individuelle Betreuung unterstützen Sie auf Ihrem Weg zum TCM-Experten. 

Breites Fachwissen

Die Ausbildung vermittelt alle wichtigen Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin – von den Wandlungsphasen bis zur differenzierten Diagnostik.

Moderne Lehrmethoden

Didaktisch durchdachter Unterricht kombiniert Theorie, Praxis und intensive Übungsphasen für nachhaltigen Lernerfolg.

Flexibles Lernen

Profitieren Sie von unterschiedlichen Lernformaten, die sich optimal in Ihren beruflichen Alltag integrieren lassen.

Aktuelle Inhalte

Das Curriculum wird regelmäßig aktualisiert und basiert auf bewährten Konzepten sowie neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Persönliche Betreuung

Sie erhalten individuelle Unterstützung, Beratung und praxisnahe Anleitung während der gesamten Ausbildung.

Hohe Anerkennung

Die TCM-Ausbildung genießt deutschlandweit bei Therapeut:innen und Patient:innen hohes Ansehen und schafft eine solide Basis für den weiteren Werdegang.

Kursinhalte

Unsere zweijährige Fachausbildung in TCM mit 700 Unterrichtsstunden ist gegliedert in ein Grundstudium sowie einem Aufbaustudium.
Zu den therapeutischen Verfahren der TCM zählen in erster Linie deren Arzneitherapie, die Akupunktur und die Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten). Zusammen mit Massagetechniken wie Tuina, Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan sowie mit einer am Wirkprofil der Arzneien ausgerichteten Diätetik werden die Verfahren als die 5 Säulen der chinesischen Therapie bezeichnet.
Kernstück dieser Ausbildung ist die Akupunktur und damit die praktische Arbeit an Patienten/innen. Sie ermöglicht Ihnen eine Spezialisierung in einer der anerkanntesten Naturheilweisen.
Darauf aufbauend können Sie Ihr therapeutisches Profil mit Tuina, Qigong, Taiji, der Diätetik und/oder der Pharmakologie ergänzen.
Grundlagen der TCM:
• Wandlungsphasen: Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser
• die vier Wurzeln: Yin, Yang, Xue - Jin Ye, Qi
• die verschiedenen Zyklen
• Physiologie der Zang Fu Organe
• Sonderorgane
• Pathologie der Elemente
• die 8 außerordentlichen Gefäße und ihre Aufgaben
Akupunktur:
• Meridianlehre: 12 Hauptmeridiane - Tendinomuskuläre Meridiane (TMM) - Jing Bie - Longitudinale Meridiane - Transversale Meridiane
• Maßeinheiten
• Punktelokalisation
• Stichtechniken
• Moxa und Schröpfen
• die verschiedenen Akupunkturpunktegruppen
Diagnostik:
• Puls-/Zungendiagnostik
• die 8 Leitprinzipien - Grundsätze der Pharmakologie
• die wichtigsten Rezepturen
Sowie Grundlagen der Pharmakologie und eine Abschlussprüfung.

Im Anschluss an die Grundausbildung können Sie ihr Wissen gezielt durch verschiedene Aufbaukurse erweitern oder am Aufbaustudium zur TCM teilnehmen.
Diese qualifizierte und praxisnahe Ausbildung ermöglicht Ihnen einen hohen Grad an Spezialisierung und garantiert Ihnen als ganzheitlich orientierte/r Arzt/Ärztin oder als Heilpraktiker/in eine hochkarätige, überdurchschnittliche Qualifikation
 

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem, das auf einem jahrtausendealten Wissen über die Wechselwirkungen zwischen Körper, Geist und Natur basiert. Sie wird nicht nur als eine Methode zur Krankheitsbehandlung, sondern auch als ein Ansatz zur Gesundheitsförderung und Prävention verstanden. TCM umfasst eine Vielzahl von Behandlungsformen, die alle darauf abzielen, das Gleichgewicht und die Harmonie zwischen den körperlichen und energetischen Aspekten des Menschen zu fördern. 

 

Philosophie und Grundlagen der TCM 

Die TCM basiert auf einer tiefgründigen Philosophie, die den Menschen als Teil eines größeren kosmischen Systems sieht. Zentrale Konzepte dieser Philosophie sind: 

 

  • Qi (Lebensenergie): Qi ist die vitale Lebensenergie, die durch den Körper fließt und ihn mit Energie versorgt. Ein ausgeglichener Qi-Fluss ist entscheidend für die Gesundheit. Blockaden oder Ungleichgewichte im Qi-Fluss führen zu Krankheiten. 

 

  • Yin und Yang: Yin und Yang repräsentieren die dualen Aspekte des Lebens – Yin steht für das Weibliche, Dunkle, Kühle und Passive, während Yang das Männliche, Helle, Warme und Aktive symbolisiert. Gesundheit in der TCM wird als ein Zustand des harmonischen Gleichgewichts zwischen diesen beiden Kräften verstanden. 

 

  • Die Fünf Elemente (Wu Xing): Diese beinhalten Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser und spiegeln die grundlegenden Kräfte wider, die sowohl die Natur als auch den Körper beeinflussen. Jede Phase ist mit bestimmten Organen, Emotionen und Aspekten des Lebens verbunden. 

 

  • Die Meridiane: Meridiane sind Kanäle, durch die das Qi im Körper fließt. Es gibt 12 Hauptmeridiane und 8 außerordentliche Meridiane, die verschiedene Organe und Körperfunktionen miteinander verbinden. Blockaden oder Ungleichgewichte in diesen Meridiani führen zu Beschwerden. 

  • Akupunktur: Eine der bekanntesten Methoden der TCM. Bei der Akupunktur werden feine Nadeln an spezifischen Punkten entlang der Meridiane platziert, um das Qi zu harmonisieren und Blockaden zu lösen. Akupunktur kann bei einer Vielzahl von Beschwerden helfen, wie Schmerzen, Verdauungsstörungen, Schlafproblemen oder Stress. 

 

  • Moxibustion: Dies ist eine Technik, bei der getrocknetes Beifußkraut (Moxa) über Akupunkturpunkten verbrannt wird, um die Körperenergie zu stärken und Kälte oder Feuchtigkeit zu vertreiben. Moxibustion wird oft in Kombination mit Akupunktur verwendet. 

 

  • Kräutermedizin: Die chinesische Kräutermedizin nutzt eine Vielzahl von Pflanzen, Mineralien und tierischen Produkten zur Herstellung von Arzneien, die speziell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden. Kräuter werden oft in Form von Tees, Pulver oder Tabletten verschrieben. Jede Kräuterzubereitung wird individuell an die Diagnose des Patienten angepasst. 

 

  • Tui Na (chinesische Massage): Diese manuelle Therapieform kombiniert Massage, Akupressur und therapeutische Bewegungen zur Förderung des Qi-Flusses und zur Heilung von körperlichen Beschwerden. 

 

  • Qigong und Taijiquan: Diese Bewegungspraktiken kombinieren sanfte, fließende Bewegungen mit Atemtechniken und Meditation. Sie fördern die Zirkulation des Qi im Körper, helfen, das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu wahren und wirken stressreduzierend. 

 

  • Chinesische Diätetik: In der TCM spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit. Nahrungsmittel haben spezifische energetische Eigenschaften (kühlend, wärmend, feuchtend, trocken) und sollten je nach den Bedürfnissen des Körpers und den saisonalen Gegebenheiten ausgewählt werden. 

Die Diagnostik in der TCM erfolgt ganzheitlich und konzentriert sich auf die Beurteilung des gesamten Zustands des Patienten. Wichtige Diagnosetools sind: 

 

  • Zungendiagnose: Die Zunge wird hinsichtlich Form, Farbe, Belag und Feuchtigkeit untersucht. Sie spiegelt den Zustand der Organe wider und hilft, Ungleichgewichte zu erkennen. 

 

  • Pulsdiagnose: Der Puls wird an drei Stellen an jedem Handgelenk gefühlt, um die Qualität des Qi und die Funktionsweise der Organe zu beurteilen. 

 

  • Befragung und Beobachtung: Der TCM-Arzt fragt nach dem allgemeinen Befinden des Patienten, beobachtet Hautfarbe, Bewegungen, Körpersprache und stellt Fragen zu den Beschwerden, der Ernährung und dem emotionalen Zustand. 

Die TCM hat ihren Ursprung in der chinesischen Kultur, ist aber mittlerweile auch im Westen weit verbreitet und anerkannt. Insbesondere Akupunktur und Kräutermedizin finden immer mehr Anwendung in der westlichen Medizin als komplementäre Behandlungsmethoden, vor allem in Bereichen wie Schmerztherapie, Stressbewältigung und der Behandlung von chronischen Erkrankungen. 

 

In China wird TCM von der Regierung stark gefördert, und viele Kliniken kombinieren westliche und traditionelle Ansätze, um den Patienten die bestmögliche Behandlung zu bieten. Die moderne Forschung befasst sich zunehmend mit der wissenschaftlichen Untersuchung der Mechanismen, durch die TCM-Behandlungen wirken. 

Die TCM wird für eine Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt, darunter: 

 

  • Schmerzlinderung: Insbesondere bei chronischen Schmerzen, Rückenschmerzen, Migräne, Arthritis oder Fibromyalgie. 

 

  • Verdauungsstörungen: Bei Beschwerden wie Reizdarmsyndrom, Sodbrennen oder Verstopfung. 

 

  • Stress und emotionale Beschwerden: Bei Angstzuständen, Depressionen, Schlaflosigkeit oder allgemeiner Erschöpfung. 

 

  • Frauenheilkunde: Bei Menstruationsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, Unfruchtbarkeit und gynäkologischen Erkrankungen. 

 

  • Immunsystem: Stärkung des Immunsystems und Förderung der allgemeinen Vitalität. 

 

  • Raucherentwöhnung und Suchtbehandlung: Akupunktur und Kräutermedizin können bei der Entwöhnung von Nikotin oder anderen Drogen unterstützen. 

Die Traditionelle Chinesische Medizin stellt einen ganzheitlichen Ansatz zur Heilung und Prävention dar, der Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht. Ihre Methoden bieten eine sanfte, aber sehr effektive Möglichkeit, die Gesundheit zu fördern und Krankheiten zu behandeln. Die zunehmende Integration der TCM in westliche Gesundheitssysteme zeigt, dass die Prinzipien und Praktiken dieser jahrtausendealten Heilkunde weltweit Anerkennung finden. Wer TCM praktiziert oder in Anspruch nimmt, setzt auf ein ausgewogenes Zusammenspiel von natürlichen Heilmethoden und tiefgreifendem Wissen über den menschlichen Körper und seine energetischen Prozesse. 

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